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    Startseite  >  Presse  >  Aktuelles  >  Verkeimung des Trinkwassers

    Verkeimung des Trinkwassers

    Versorgungsbereich Esch und Feusdorf sowie Teilbereiche des Ortsnetzes Jünkerath

    Bei  den nach der Trinkwasserverordnung regelmäßig zu veranlassenden Wasseranalysen aus der Probenahme vom 09.08.2010 wurde im Ortsnetz Gönnersdorf ein coliformer Keim festgestellt, was zu einer Grenzwertüberschreitung führt. Veranlasst wurde in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Vulkaneifel eine Chlorung im Hochbehälter Lissendorf, der die Ortsgemeinden Birgel, Gönnersdorf und Lissendorf mit Trinkwasser versorgt. Nachproben durch ein beauftragtes Labor vom 11.08.2010 sowie Nachproben des Gesundheitsamtes vom 12.08.2010 haben ergeben, dass die Verkeimung nur den Zulauf des Hochbehälters Lissendorf betrifft. Die Ergebnisse des übrigen Versorgungsgebietes der Versorgungsgruppe Birgel waren einwandfrei.

    Die Ergebnisse vom 17.08.2010 der Nachproben vom Sonntag, 15.08.2010 und Montag, 16.08.2010 ergaben teilweise im Netz eine massive Verkeimung des Trinkwassers im Zentralpumpwerk Birgel. Das Wasser im Versorgungsgebiet des Hochbehälters Lissendorf war einwandfrei, da wie vorher beschrieben, eine Chlorung des Wassers erfolgte.

    Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin am gleichen Tage (17.08.2010) in den von der Verkeimung betroffenen Versorgungsbereichen,  das sind die Ortsgemeinden Esch und Feusdorf sowie Teilbereiche des Ortsnetzes Jünkerath (Am Glaadtbach, Am Sonnenberg, Auf dem Wehrt, Auf den Eichen, Glaadter Straße, Am Herrenkopf, Im Kefferbach,  Dominikus-Savio-Haus,  Schüllerstraße, Enzenberg, Kölner Straße links 1-47, rechts 2-34, Rathausplatz, Tiergartenstraße links 1-37 und rechts 2-24, Meisenweg, Feusdorfer Straße, Gewerkschaftsstraße), welche vom Hochbehälter „Auf Rütt“ in Feusdorf versorgt werden, ein Abkochgebot an. Die Verbandsgemeindewerke Obere Kyll haben sodann unverzüglich die betroffene Bevölkerung mittels Flugblätter informiert und eine Chlorung des Trinkwassers der übrigen Versorgungsbereiche der Versorgungsgruppe Birgel eingeleitet.

    Die Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke haben somit sofort die ergangenen Anordnungen des Gesundheitsamtes umgesetzt. Die Ursache wird zur Zeit noch ermittelt. Vermutet wird, dass möglicherweise in einen Brunnen der Versorgungsgruppe Birgel aufgrund des stattgefundenen starken Regenereignisses am Sonntag, 15.08.2010, bei dem örtlich über 40mm Niederschlag registriert wurden, mit Keimen belastetes Niederschlagswasser eingedrungen ist. Beauftragt wurde ein Fachbüro für Hydrogeologie, um zur Ursachenforschung weitere Erkenntnisse zu liefern.

    Die Verbandsgemeindewerke werden die Bevölkerung unmittelbar, sobald die Nachproben auf Grund der eingesetzten Desinfektion des Trinkwassers mittels Chlor einwandfrei sind, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, über die Aufhebung des Abkochgebot informieren. Die Verbandsgemeindewerke bitten um Verständnis für diese zum Schutz der Bevölkerung notwendigen Maßnahmen.

    Datum:19.08.2010

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