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    Das Wappen der Verbandsgemeinde Obere Kyll


    Das Wappen der Verbandsgemeinde
    Beschreibung:
    Schild silber-bordiert, in Blau ein silberner, schrägrechter Wellenbalken, oben von einem goldenen Vierzackstern, unten von einer goldenen Lilie begleitet.

    Begründung:
    Die Verbandsgemeinde Obere Kyll wurde 1970 aus den beiden früheren Verbandsgemeinden Lissendorf und Stadtkyll gebildet. Sieben Ortsgemeinden (Auel, Birgel, Lissendorf, Kerschenbach, Reuth, Schönfeld und Stadtkyll) zählten bis zur Französischen Revolution (1794) zur Grafschaft Gerolstein. Vier Gemeinden (Esch, Feusdorf,, Gönnersdorf und Jünkerath) standen bis 1800 im Besitz der Grafschaft Blankenheim. Sechs Gemeinden (Hallschlag, Kerschenbach, Ormont, Scheid, Schüller und Steffeln) waren der Landeshoheit Luxemburg als freies Lehen unterstellt, gehörten jedoch zur Herrschaft der Grafen von Manderscheid-Schleiden.

    Das Verbandsgebiet wird geographisch bestimmt durch den Oberlauf der Kyll, der den Raum von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Dies kommt im Wappenbild durch den schrägrechten Wellenbalken zum Ausdruck, das Wappen der "Oberen Kyll" ist also "redend". Stadtkyll führte seit 1310 ein eigenes Wappen. Aus ihm ist der goldene Vierzeckstern entnommen. Aus dem ehemaligen Jünkerather Wappen stammt die goldene Lilie. Der silberne Schildbord steht für die Verbandsgemeinde.